SALZBURG JOURNAL
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Sound of Music Museum Salzburg: Kooperationen geplant

Nur zwei Tage nach der Eröffnung des Sound of Music Salzburg Museums in Hellbrunn laufen bereits Verhandlungen mit Reisebüros, Busunternehmen und Kultureinrichtungen über gemeinsame Tickets und koordinierte Vermarktung.

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Das neue Sound of Music Salzburg Museum hat am 20. September 2026 seine Pforten geöffnet - und der Start überraschte selbst die Verantwortlichen: Mehr als 1.000 Gäste strömten am Eröffnungstag in das Saisonmuseum auf dem Areal von Schloss Hellbrunn, unmittelbar neben dem bekannten Sound-of-Music-Pavillon. Nun richten die Betreiber den Blick nach vorne und treiben die touristische Vernetzung aktiv voran.

Kombi-Tickets und koordinierte Vermarktung

Chefkurator Peter Husty vom Salzburg Museum bestätigt, dass bereits Verhandlungen mit Busunternehmen, Reiseveranstaltern und Kultureinrichtungen laufen. Ziel sind gemeinsame Tickets und Ermäßigungen, die verschiedene Angebote bündeln. „Wir wollen hier im Salzburg Museum mit allen kooperieren, die Angebote rund um den Film The Sound of Music machen - egal, ob Theater wie das Landestheater oder das Marionettentheater oder touristische Unternehmen, die Gäste zu den Drehorten bringen", erklärte Husty. Denkbar wären etwa Pakete, bei denen eine Sound-of-Music-Tour automatisch einen Museumsbesuch oder eine Vorstellung im Salzburger Marionettentheater einschließt. Einen ersten Schritt in diese Richtung gibt es bereits: Wer eine Eintrittskarte an der Museumskasse erwirbt, erhält sofort einen Gutschein für eine Ermäßigung auf „The Sound of Music" im Salzburger Marionettentheater.

Millionenfinanzierung durch Stadt, Land und Mäzenin

Die Realisierung des Museums, über das seit den 1980er Jahren diskutiert worden war, erforderte eine Gesamtinvestition von 5,6 Millionen Euro: 3,8 Millionen Euro entfielen auf die Sanierung der historischen Gebäude, 1,8 Millionen Euro auf die Ausstellung selbst. Stadt und Land Salzburg teilen die Kosten je zur Hälfte. Bemerkenswert ist der Beitrag von Mäzenin Gertraud Ruckser-Giebisch (87), einer Salzburger Gastronomin, die nahezu den gesamten Landesanteil der Finanzierung trägt.

477 Objekte auf 668 Quadratmetern

Die Dauerausstellung verteilt sich auf 668 m² in drei historischen Gebäuden - Jägerhaus, Tierwärterhaus und Remise - und umfasst 477 Objekte, darunter originale Filmrequisiten und historische Kinoplakate. Sie beleuchtet sowohl den weltweiten Mythos des Films als auch die reale Geschichte der Familie von Trapp. Unter den ersten Besucherinnen und Besuchern befand sich Elisabeth von Trapp, Enkelin von Georg und Agathe von Trapp.

Salzburg als Zentrum des Sound-of-Music-Tourismus

Der touristische Rückhalt ist enorm: Jährlich besuchen rund 300.000 Menschen wichtige Drehorte der Familie von Trapp und des Films in Salzburg. Der Film genießt vor allem in den USA und in Asien anhaltende Popularität, was die internationale Nachfrage stetig hochhält. Das Museum soll künftig als Kooperations-Drehscheibe für den gesamten Sound-of-Music-Tourismus in der Stadt wirken - durch koordinierte Vermarktung könnten Besucherströme gezielter gesteuert und die touristische Wertschöpfung für alle Beteiligten erhöht werden. Das Sound of Music Salzburg Museum ist noch bis 1. November 2026 geöffnet und öffnet im März 2027 wieder.