SALZBURG JOURNAL

Declaração: Ich habe das Leben zu sehr geliebt.

Private Briefe, die Helga Rabl-Stadler an die Universität Salzburg gebracht hat, sind die Grundlage dieses Abends über Stefan und Lotte Zweig. Sechs Termine von 27. November 2026 bis 2. Jänner 2027.

Wo
Schloss Leopoldskron & Kammerspiele
Veranstalter
Salzburger Landestheater
Genre
Schauspiel

6 kommende Termine

  1. Schloss Leopoldskron & Kammerspiele
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Stefan Zweig ist nach Kafka der meistübersetzte deutschsprachige Autor des 20. Jahrhunderts. Er lebte in Salzburg, trat für ein gemeinsames Europa ein, als der Kontinent gerade in die entgegengesetzte Richtung lief, und nahm sich 1942 im brasilianischen Exil das Leben. Der Abend gilt nicht ihm allein: Im Titel steht auch Lotte Zweig, seine zweite Frau.

Die Grundlage dieses Abends sind private Briefe, die Helga Rabl-Stadler, die frühere Präsidentin der Salzburger Festspiele, an die Universität Salzburg gebracht hat. Was daraus entsteht, ist kein Stück im gewöhnlichen Sinn, sondern eine Spurensuche: das Porträt zweier Menschen und zugleich das Bild einer Welt, die sich auflöst.

Für die szenische Konzeption und die Inszenierung zeichnen Claus Tröger und Friederike Bernau verantwortlich.

Ein Hinweis zum Ort: Das Landestheater nennt für diese Produktion zwei Spielstätten, Schloss Leopoldskron und die Kammerspiele. Welcher Termin wo stattfindet, klärt man am besten beim Kartenkauf.

Wer Zweig auf einer Salzburger Bühne sucht, findet ihn in dieser Spielzeit ein zweites Mal: als Schachnovelle, ebenfalls am Landestheater.